Kategorie-Archiv: Mai 2020
Gott hat uns nicht den Geist der Furcht gegeben, sondern
der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.
2. Timotheus 1, Vers 7
8 Regeln für ein Telefongespräch mit Gott
Eine kleine Anleitung zum Beten ...
1. Achte auf die richtige Vorwahl. Wähle nicht gedankenlos und telefoniere einfach drauflos.
2. Lass dich durch das Besetztzeichen nicht irritieren. Versuch es ein zweites Mal. Bist Du sicher, dass du die richtige Nummer gewählt hast?
3. Ein Telefongespräch mit Gott ist kein Monolog. Rede nicht unablässig, sondern höre hin, was auf der anderen Seite gesagt wird.
4. Prüfe bei Unterbrechungen, ob du nicht selbst in Gedanken den Kontakt gestört hast.
5. Gewöhn dir nicht an, Gott nur über den Notruf anzurufen.
6. Gott hat ein Handy. Er ist immer zu erreichen, wenn du ihn sprechen willst.
7. Telefoniere mit Gott nicht nur zum Billigtarif, also am Wochenende. Auch sonst müsste regelmäßig ein kurzer Anruf möglich sein.
8. Mach dir keine Gedanken, ob dein Telefonapparat modern genug ist. Gott freut sich immer über deinen Anruf.
Was ist größer als Gott,
böser als der Teufel,
die Armen haben es,
die Reichen brauchen es,
und wenn man es isst, stirbt man?
Antwort: Nichts
Der Jurist und Widerständler Justus Delbrück (mit der Familie Bonhoeffer befreundet bzw. verschwägert), der nach dem 20. Juli 1944 durch die Gestapo verhaftet wurde und schließlich im Oktober 1945 im sowjetischen Speziallager Nr. 6 im brandenburgischen Jamlitz verstarb, hatte in der Gefangenschaft seine Leidenszeit ins Gebet genommen und darin ihre Trostlosigkeit überwunden:
In den Tiefen, die kein Trost erreicht,
lass doch deine Treue mich erreichen.
In den Nächten, wo der Glaube weicht,
lass nicht deine Gnade von mir weichen.
Auf dem Weg, den keiner mit mir geht,
wenn zum Beten die Gedanken schwinden,
wenn mich kalt die Finsternis umweht,
wollest du in meiner Not mich finden.
Wenn die Seele wie ein irres Licht
flackert zwischen Werden und Vergehen,
wenn es mir an Trost und Rat gebricht,
wollest du an meiner Seite stehen.
Wenn ich deine Hand nicht fassen kann,
nimm die meine du in deine Hände,
nimm dich meiner Seele gnädig an,
führe mich zu einem guten Ende.
Der Fortschritt gegenüber dem Steinzeitknüppel besteht nicht in der Neutronenbombe, sondern im Senken des Knüppels.
Bibel
Bible=
Basic
Information
Before
Leaving
Earth
Gott, segne uns mit Menschen, die von dir wissen,
segne uns mit Menschen, die dich erfahren haben.
segne uns mit Menschen, die dich bezeugen.
segne uns mit Menschen, die uns den Weg zu dir eröffnen.
Amen.
Du verwandelst meine Trauer in Freude.
Du verwandelst meine Ängste in Mut.
Du verwandelst meine Sorge in Zuversicht.
Guter Gott, du verwandelst mich.
Der erste Schritt
Alles beginnt mit einem ersten Schritt-
mit einem Wort nach langem Schweigen,
mit einem Lächeln inmitten dunkler Zeiten,
mit einer Antwort auf gebliebene Fragen,
mit einem Ja statt verweigerndem Trotz,
mit einem Strich auf einem leeren Blatt,
mit einem Wahrnehmen des Ignorierten,
mit einem Jetzt statt Irgendwann einmal.
Trauern ist wie ein großer Felsbrocken.
Wegrollen kann man ihn nicht.
Zuerst versucht man, nicht darunter zu ersticken,
dann hackt man ihn Stück für Stück kleiner.
Dem letzten Brocken schleift die Zeit seine scharfen Kanten rund.
Man steckt ihn in die Hosentasche und trägt ihn ein Leben lang mit sich herum.
Einmal brachte eine Mutter ihren Sohn zum Rabbi. Da fragte der Rabbi den Jungen: „Ich gebe dir einen Gulden, wenn du mir sagst, wo Gott wohnt“.
Er antwortete: „Und ich gebe dir zwei Gulden, wenn du mir sagen kannst, wo Gott nicht wohnt“.
Martin Buber
Wer bin ich?
Groß? Klein? Winzig!
Und doch verbunden
mit dem Kosmos.
Gesehen von dir. Ganz ich.
Deine Größe steckt mich an
und macht mich groß.
Reiner Knieling
Behüte, Gott, die ich dir anbefehle:
die Menschen, die ich liebe.
Die, um die ich mich sorge.
Die Menschen, die nicht mehr können.
Die, die wieder Licht sehen.
Halte sie und halte mich in dieser Zeit in deiner Hand.
Versuchen wir uns doch einmal entschieden auf die Seite des Positiven zu stellen, in jeder Sache.
Christian Morgenstern
Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. Denn wer da bittet, der empfängt, und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan.
Matthäus 7, 7.8
Jemand schrieb: In einem Lesekalender, den mir eine Freundin geschenkt hat, fand ich für heute den folgenden Text - irgendwie maßgeschneidert:
Gott segne das Dunkel, das du nicht verstehst, und lasse dich schauen Sein Licht.
Gott segne deine Schwäche und lasse dich erfahren Seine Kraft.
Gott segne deine Einsamkeit und lasse sie zur Gemeinschaft werden mit Ihm.
Gott segne deine Fragen und öffne dir Ohren und Herz, dass du Seine Antwort verstehst zu Seiner Zeit.
Gott segne die Ungewissheit und mache dich gewiss seiner Gegenwart.
Gott segne deine Hoffnung und lasse dich vertrauen, dass größer als deine Wünsche seine Liebe ist.
Gott segne deine schlaflosen Nächte und lasse den Glauben in dir wachsen, dass Er dich führt.
Wilma Klevinghaus
„Es ist alles umsonst“, sagt der Nihilist und verzweifelt.
„Es ist wirklich alles umsonst“, sagt der Glaubende und freut sich der Gnade, die es umsonst gibt, und hofft auf eine neue Welt, in der alles umsonst zu geben und zu haben ist.
(Jürgen Moltmann)
Man muss sich durch die kleinen Gedanken, die einen ärgern immer wieder hindurchfinden zu den großen Gedanken, die einen stärken.
(Dietrich Bonhoeffer)
Nicht müde werden sondern dem Wunder leise wie ein Vogel die Hand hinhalten.
(Hilde Domin)
Eine Kaffeestübchen-Besucherin, die zurzeit im Krankenhaus liegt, tröstet sich mit einem ägyptischen Sprichwort:
„Liebe und Geduld, das sind die Kamele, die uns durch die Wüste tragen“.
Sie hat dieses Wort in einem Fernsehgottesdienst vor Ostern gehört
„Ich wurde nicht gefragt bei meiner Geburt. Und die, die mich gebar, wurde auch nicht gefragt bei ihrer Geburt. Niemand wurde gefragt, außer dem einen. Und der sagte: „Ja.“
(Kurt Marti)
Der Glaube ist der Vogel, der schon singt, wenn die Nacht noch dunkel ist.
Ich wurde nicht gefragt bei meiner Geburt.
Und die, die mich gebar, wurde auch nicht gefragt bei ihrer Geburt.
Niemand wurde gefragt, außer dem einen.
Und der sagte: „Ja.“
Kurt Marti
Draußen ist Krieg,
und Du gibst mir Obdach.Draußen ist Hunger,
und Du gibst mir zu Essen.Draußen ist Krankheit,
und Du gibst mir Pflege.Draußen ist Einsamkeit,
und Du gibst mir Nähe.Draußen ist Geschrei,
und Du gibst mir Stille.Bei Dir darf ich ausruhen,
mich in Deine wärmende Hand schmiegen,doch wir beide wissen,
sobald ich wieder bei Kräften binwerde ich, um es erneut zu versuchen,
wieder nach draußen gehen.
(Hubert Röser)
„Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir weggehen.“
Albert Schweitzer
Jesus sagt: „Sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, dass jeder Tag seine eigene Last hat.“
(Matthäus 6, 34)
Alle eure Sorge werft auf Gott; denn er sorgt für euch.
(1. Petrus 5, 7)
Vergiss es nie: Dass du lebst, war keine eigene Idee,
und dass du atmest, kein Entschluss von dir.
Vergiss es nie: Dass du lebst, war eines anderen Idee,
und dass du atmest, sein Geschenk an dich.
Du bist gewollt, kein Kind des Zufalls, keine Laune der Natur,
ganz egal ob du dein Lebenslied in Moll singst oder Dur.
Du bist ein Gedanke Gottes, ein genialer noch dazu.
Du bist du...
Jürgen Werth
Jesus, Freund der Armen.
Groß ist dein Erbarmen
mit der kranken Welt.
Herrscher gehen unter.Träumer werden munter,
die dein Licht erhellt.
Und wenn ich ganz unten bin,
weiß ich dich auf meiner Seite,Jesu, meine Freude.
Gerhard Schöne
zu singen nach dem Lied „Jesu meine Freude“, eg 396
Erinnerung ist eine Form der Begegnung.
Kahlil Gibran
Gott,
wer bin ich?
schwarz oder weiß?
Pharisäer oder Zöllner?
Beide streiten sie in mir.
Nichts ist: nur schwarz.
Oder: nur weiß.
Pharisäer und Zöllner, beide wohnen sie in mir,
und sprechen:
Sei mir gnädig.
Wer die Mitte des Lebens findet sieht das Ganze.
Die Menschen sind nicht weise, weil sie Erfahrungen machen,
sondern weil sie aus ihren Erfahrungen lernen.